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D i e K r i e g s z e i t
Der zweite Weltkrieg 1939 bis 1945 brachte jegliches Vereinsleben zum Erliegen. Viele, die sich um das Vereinsleben verdient gemacht hatten, starben den Heldentod oder gerieten in Gefangenschaft und kehrten erst spät, zum Teil erst Jahre nach Kriegsende in die Heimat zurück. Auch die Heimat hatte schwer unter dem Krieg gelitten. Sie lag in Schutt und Asche. Der Wiederaufbau hatte somit oberste Priorität.
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Neugründung der St. Hubertus Schützengesellschaft
Die St. Hubertus Schützengesellschaft 1923 wird wieder neu ins Leben gerufen.
Einige ältere Schützenbrüder, sicherlich auch beflügelt durch die Initiative der Jugend, betrieben die Neugründung der St. Hubertus Schützengesellschaft. Sie riefen für den 17. Mai 1952 eine Dorfversammlung ein. Die Versammlung fand sehr großen Zuspruch.
Unter Punkt 1. der Tagesordnung wurde die entscheidende Frage erhoben, ob die St. Hubertus Schützengesellschaft in alter Tradition weiter bestehen soll. Die Teilnehmer sprachen sich einstimmig für die Wiederbegründung aus. Es erklärten sich dann auch 62 Versammlungsteilnehmer, darunter auch viele Schützen bereit, der
St. Hubertus Schützengesellschaft beizutreten.
Das schon vorhandene Trommler- und Pfeifferkorps schloss sich der St. Hubertus Schützengesellschaft an und führte fortan den Namen „Trommler- und Pfeifferkorps der St. Hubertus Schützengesellschaft“.
Der erste Vorstand wurde wie folgt gewählt:
| 1. Vorsitzender: |
Hubert Batty |
| 2. Vorsitzender: |
Franz Sausen |
| Schriftführer: |
Lambert von Tongelen |
| Kassierer: |
Michael Wienands |
| Hauptmann: |
Johann Lüttgens |
| Oberst: |
Michael Wienands |
| Vom Trommlerkorps: |
Anton Schieren |
Dem Vorstand gehörte ebenfalls der jeweilige König an.
Der Königsvogelschuss wurde auf den 1. Mai eines Jeden Jahres festgesetzt, erstmals am 01. Mai 1954. Im Jahre 1953 wurde dem alten König des Jahres 1939, Josef Lüttgens, die Königswürde, aus Dankbarkeit für die Rettung des Königssilbers durch die Kriegs- und Evakuierungszeit, angetragen.
Der bestehende Junggesellenverein wurde der St. Hubertus Schützengesellschaft als Jungschützenabteilung angeschlossen.
Die Sommerkirmes wurde auf den 2. Sonntag im Juli festgelegt. Die jeweilige Königin durfte an den Kirmestagen nur ein Königskleid tragen. Der erste Fahnenschwenker wurde Josef Schieren. Eintritt in den Bürgermeisterverband Immendorf. |